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Allgemeines KS-Sichtmauerstürze vollenden das optisch ansprechende Erscheinungsbild eines Verblendmauerwerks aus Kalksand- vormauersteinen oder -verblendern nach DIN V 106: 2005-10. Während andere Überbrückungsvarianten z. B. der scheitrechte Bogen aus vertikal vermauerten Steinen das homogene Sichtmauerwerk aus einem horizontal betonten Fugennetz unruhig erscheinen lassen, wird mit KS-Sichtmauerstürzen ein einheitliches Fugenbild erzielt. Öffnungen in Verblendschalen bis zu einer lichten Weite von 2,75 m lassen sich ohne aufwändige Abfangmaßnahmen überbrücken. Die Stoßfugen der Zuggurte mit einer Breite von 10 mm sind für den Transport mit Hartschaumstreifen geschützt. Diese werden nach dem Einbau entfernt und die Fugen mit dem gleichen Mörtel wie das Sichtmauerwerk ausgefugt. So entsteht einhomogenes Sichtmauerwerk mit einheitlichem Fugenbild. Es ist darauf zu achten, dass in Wandöffnungsbereichen das Steinformat, die Steinoberfläche und der Mauerwerksverband mit dem übrigen Sichtmauerwerk eine optische Einheit bilden. | KS-Flachstürze, die im Sichtmauerwerk (Innensicht- und Verblendmauerwerk) eingesetzt werden, haben drei sichtbare Flächen mit vorgefertigten Stoßfugen. Die in den Zuggurten verwendeten schalenförmigen KS-Formsteine und die Kalksandsteine in der Übermauerung sind frostwiderstandsfähig wie die KS-Vormauersteine oder KS-Verblender des übrigen Mauerwerks auch.
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